Die Riahi Brothers inszenieren den 11. Österreichischen Filmpreis

Die Akademie des Österreichischen Films freut sich, die filmschaffenden Brüder Arash T. Riahi und Arman T. Riahi als Regisseure der diesjährigen Gala zum Österreichischen Filmpreis präsentieren zu können. „Wir sind sehr erfreut und fühlen uns geehrt. Selbstverständlich haben wir auch Respekt vor dieser Aufgabe. Wir denken uns: Wird schon schiefgehen!“, so die Riahis in einem ersten Statement.

Die Verleihung des Österreichischen Filmpreises 2021 findet am 8. Juli erstmals im Globe Wien in der Marx Halle statt, eine Örtlichkeit, der die Brüder viel abgewinnen können: „Die Location hat vor allem im Sommer die perfekten Bedingungen für einen schönen Gala-Abend. Sie ist übersichtlich, bietet aber genügend Möglichkeiten und Falltüren für Wendungen und Überraschungen." Thematisch könne sich das Publikum auf eine Hommage an das Kino und den kollektiven Aspekt des Filmemachens freuen – „und auf eine ordentliche Prise Humor an den richtigen Stellen.“

Was waren die Beweggründe für die Zusage? „Der österreichische Filmpreis ist sozusagen der Ritterschlag der heimischen Branche. Wir sind also Knappen, da wir noch keinen gewonnen haben. Wir haben vor allem zugesagt, den Abend zu inszenieren, weil wir dann zumindest einmal den wunderschönen Preis von VALIE EXPORT in Händen halten dürfen. Vielleicht bleibt ja auch einer übrig …?“

Das Konzept – nähere Details zu Inszenierung und Moderation werden zur Zeit erarbeitet – setze auf eine Kombination aus Unterhaltung und kritischeren Tönen: „Man muss es schaffen, das Publikum bei Laune zu halten und gleichzeitig zum Denken anzuregen, ohne ihm alles mit dem Holzhammer einprügeln zu müssen. Je weniger das Publikum während der Preisverleihung an das Büffet denkt, umso erfolgreicher war man“, so das Regie-Duo.

Akademie-Geschäftsführerin Katharina Albrecht-Stadler sieht der ersten Gala unter ihrer Obhut ebenfalls mit Vorfreude entgegen: „Nach einer sehr langen Zeit, in der die Filmbranche nicht in größerem Rahmen zusammenkommen konnte, ist die diesjährige Preisverleihung besonders wichtig. Wir planen daher ein hybrides Format, damit auch jene, die nicht live dabei sein werden, diese große Branchenfeier via Streaming mitverfolgen können.“

Der ORF wird wie gewohnt ausführlich rund um die Gala berichten und österreichische Filme zeigen, die in der Vergangenheit nominiert waren bzw. prämiert wurden. Die Nominierungen zum 11. Österreichischen Filmpreis werden am 29. April im Rahmen einer Pressekonferenz bekanntgegeben.

Zu den Personen:

Arash T. Riahi, Jahrgang 1972, ist Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent (Golden Girls Filmproduktion). Zu seinen Filmen als Regisseur zählen die Dokumentation EXILE FAMILY MOVIE (2006) und die Dramen EIN AUGENBLICK FREIHEIT (2008) sowie EIN BISSCHEN BLEIBEN WIR NOCH (2020). Zu den von ihm produzierten Werken gehören DIE EINSIEDLER (2016) und COPS (2018).

Arman T. Riahi, Jahrgang 1981, ist Regisseur und Drehbuchautor. Zu seinen Filmen zählen die Komödie DIE MIGRANTIGEN (2017) und FUCHS IM BAU (2020).

Der Dokumentarfilm EVERYDAY REBELLION (2013) ist ein Gemeinschaftswerk der Brüder.

 
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Arash T. Riahi (links) Arman T. Riahi (rechts) bei der Begehung im Globe Wien / Marx Halle