Katharina Albrecht-Stadler wird neue Geschäftsführerin der Akademie des Österreichischen Films

Katharina Albrecht-Stadler übernimmt mit 1. Jänner 2021 die Geschäftsführung der Akademie des Österreichischen Films. Die Kulturmanagerin bringt langjährige Erfahrung im internationalen Kultur- und Projektmanagement mit und war u.a. in den letzten 10 Jahren die Geschäftsführerin von EU XXL FILM. Albrecht-Stadler: „Ich freue mich riesig, von Marlene Ropac diese spannende und verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen zu dürfen. Die Akademie des Österreichischen Films ist in den letzten 10 Jahren zu einer festen und wichtigen Institution in der österreichischen Kulturlandschaft geworden. Sie ist die Botschafterin des österreichischen Films – national und international. Ich werde in Zusammenarbeit mit dem tollen Team mein Bestes tun, um gerade in diesen schwierigen Zeiten, die Arbeit und die Projekte der Akademie fortzuführen und mich für die kulturelle Bedeutung und den Stellenwert des österreichischen Filmschaffens einzusetzen. Gleichzeitig geht für mich ein Traum in Erfüllung, nun mit lauter Menschen zu tun zu haben, die einen mit ihren Geschichten und Filmen in andere Welten eintauchen lassen. Eine Fähigkeit, die gerade jetzt so wichtig ist.“


„Ein gemeinschaftliches Lebenszeichen für den österreichischen Film“

Ein Statement von Akademie-Geschäftsführerin Marlene Ropac

„Kultur ist Immunisierung gegen den Schrecken“, sagte der Schriftsteller Xaver Bayer (Österreichischer Buchpreis 2020) unlängst. Bei der heurigen Viennale, die umsichtig und wacker stattgefunden hat, habe ich fabelhafte „Impfungen“ verabreicht bekommen. Trotz Mundschutz haben wir alle gut durchgeatmet. Jetzt sind die Kinos, Theater, Museen wieder geschlossen. Wir hoffen, dass die Sonderförderprogramme der Bundesregierung das Schlimmste nach diesem 2. Lockdown verhindern können. Der wirtschaftliche Schaden für die heimische Filmwirtschaft ist enorm, aber ich bewundere, wie die gesamte Branche tapfer kämpft.
Die Verleihung des 11. Österreichischen Filmpreises 2021 muss vom Jänner in den Juni 2021 verschoben werden. Zum Schutz der Gäste, aber auch wegen der verschobenen Kinopremieren und der damit für die Einreichung fehlenden Filme. Wir haben uns bemüht, die Voraussetzungen dafür herzustellen, auch um ein starkes, gemeinschaftliches Lebenszeichen für den österreichischen Film zu setzten. Hoffentlich können wir dann im Frühsommer auch schon ein wenig feiern. Aktuell freue ich mich, dass meine Nachfolgerin, Katharina Albrecht-Stadler, bereits auf den fahrenden Zug aufgesprungen ist und dann ab 1. Jänner 2021 die Geschäftsführung übernehmen wird.

Foto: eSeL

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Katharina Albrecht-Stadler und Marlene Ropac (c) eSeL