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Infos und Tipps für Jury-Mitglieder

INFOS UND TIPPS FÜR JURY-MITGLIEDER

Entscheidungen zu treffen kann manchmal sehr schwer sein. Noch dazu, wenn es um etwas so Subjektives wie Filmkunst geht. Worauf kann ich achten? Wie komme ich zu meinem Urteil? Antonia Prochaska (Erlebnispädagogin / Nachhaltigkeitsbeauftragte, Akademie des Österreichischen Films), Annelies Cuba (Medienpädagogin, wienXtra cinemagic) und Oliver Stangl (Filmemacher, Filmkritiker / Social Media, Akademie des Österreichischen Films) unterstützen euch mit einem Video.

Weiter unten gibt es spezielle Tipps zum Filmschauen in den eigenen vier Wänden. Außerdem verraten wir euch, wie ihr Fragen an die Filmschaffenden stellen könnt.

HEIMKINO-TIPPS:

Der natürliche Lebensraum eines Kinofilms ist – das Kino!

Mit einer großen Leinwand, gutem Sound und als Teil eines Publikums, das gemeinsam mitfiebert, lacht, weint und sich auch mal erschreckt, lassen sich Filme einfach am besten erleben. Einen Film zu Hause zu sehen ist natürlich ganz anders. Gestalte dir doch für das Sichten als Jurymitglied beim EFA YOUNG AUDIENCE AWARD ein Heimkinosetting – einfach mit dem, was du zu Hause hast.

Sichtung für das Voting:

Um darüber abstimmen zu können, welcher der drei Filme den EFA YAA heuer erhält, ist es nötig, dass du alle drei Filme auch gesichtet hast. Am besten an jedem der drei Sichtungs-Tage einen – damit alle Filme möglichst gleich gute Voraussetzungen haben.


Fragen an die Filmschaffenden:

Notiert euch eure Fragen an die Filmschaffenden und schickt sie uns bis zum 25. April an

screening@oesterreichische-filmakademie.at (am besten gleich auf Englisch), dann leiten wir sie an die internationalen Filmschaffenden weiter und ihr bekommt sie am 26. April im Rahmen der YAA Gala beantwortet.

Es gibt auch schon kleine Interviews mit den Regisseurinnen und Regisseuren der nominierten Filme hier.


Filme und Emotion:
Filme können Freude und Spaß machen, einen in neue Welten entführen, aber auch manchmal traurig stimmen oder Themen behandeln, die einen besonders berühren – das ist normal und gehört dazu beim Filmschauen – das macht es ja auch so spannend. Wenn euch aber etwas zu nahe geht, holt euch Unterstützung (fragt doch zum Beispiel einen der Erwachsenen, ob er oder sie mit euch gemeinsam den Film ansieht) oder macht Pause.

Gebt auch Filmen, die ihr vielleicht nicht so spannend findet, eine faire Chance – oft sind wir nur nicht so an die Erzählweise gewöhnt. Doch vielleicht überrascht euch der Film ja noch.

Bleibt offen und neugierig auf neue Themen und die verschiedenen Filmgenres.

Prinzipiell gilt:

– Versucht den Film konzentriert und möglichst in einem Stück von Anfang bis Ende zu sehen. Zur Stärkung der Konzentration kann auch beitragen, das Smartphone einmal für eineinhalb Stunden nicht zu benutzen (wo ein Wille, da ein Weg).

– Verdunkelt das Zimmer, wenn ihr die Filme bei Tageslicht seht (Vorhang zumachen, Rollo runter lassen... oder wer will, baut sich auch einen kleinen Sichtungsraum…).

– Falls möglich, verbindet den Computer mittels HDMI-Kabel mit einem großen Bildschirm oder Fernseh-Apparat.

– Wenn ihr die Filme in eurem Zimmer sichtet, dann macht zumindest die Türe zu, damit ihr nicht gestört werdet. Ihr könnt auch ein Schild mit den Worten „Internationale Jury-Tätigkeit – Bitte nicht stören!“ an eure Türe hängen.

– Testet, ob ihr ein gutes Bild und einen guten Ton habt. Vielleicht könnt ihr euch sonst Kopfhörer oder kleine Boxen von einem Familienmitglied ausborgen.

– Richtet euch einen Block und Stift her. Damit ihr euch nach drei Tagen noch an den ersten Film erinnern könnt, könnt ihr euch Notizen zu den Filmen machen. Wir werden dann bei unserem Videochat über die Filme sprechen und freuen uns schon auf eure Gedanken.

Bei Fragen schreibt uns bitte unter: screening@oesterreichische-filmakademie.at

Film ab und gute Projektion!