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Präsidentschaft

Die Akademie des Österreichischen Films freut sich, die neue Präsidentschaft bekanntzugeben: Schauspielerin Verena Altenberger und Regisseur / Produzent Arash T. Riahi übernehmen das Amt von ihrem langjährigen Vorgänger-Duo Stefan Ruzowitzky und Ursula Strauss.

Verena Altenberger hebt in ihrem ersten Statement das Thema Solidarität hervor: „Gemeinsam erreichen wir mehr als alleine. Gerade in künstlerischen Berufen und Prozessen ist es so wichtig, Gemeinschaft, Netzwerk und Solidarität erfahren zu können. Der österreichische Film ist weltweit eine Marke, setzt Akzente und bringt immer wieder Besonderes hervor. Wir können so unglaublich stolz auf den österreichischen Film und unsere Filmschaffenden sein! Das sind nur einige Gründe, warum ich die Akademie des österreichischen Films so wichtig und wertvoll finde, warum ich stolz bin, ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Und weshalb ich mich wirklich sehr freue, ab sofort als Präsidentin zusammen mit Arash T. Riahi meinen Beitrag zu dieser Gemeinschaft und diesem kreativen Universum leisten zu können.“

Arash T. Riahi stellte das Gemeinsame vor das Trennende: „Es ist eine ehrenvolle Aufgabe, in die Fußstapfen von Stefan und Ursula zu treten. Verena und ich haben uns überlegt, was die Haltung der Akademie ist. Wir konnten diese wichtige Frage nicht zu hundert Prozent beantworten, weil eine Akademie aus sehr vielen Meinungen besteht. Aber wir können sagen, was unsere Haltung ist: Die Akademie ist keine Interessenvertretung für einen Bereich des Filmes wie die Produzent*innen oder Regie-Verbände und sie vergibt auch kein Fördergeld – daher sollte es hier keinen Platz für Grabenkämpfe oder Egos geben. Es geht um eine Sache, die darüber steht: Künstlerisches Schaffen auf höchster Ebene trifft auf demokratische und humanistische Werte. Die Akademie sollte demnach auch für alle da sein. Gemeinsam mit dem tollen Team der Akademie würden Verena und ich gerne in diesem Sinne in den nächsten Jahren Brücken bauen."

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Arash T. Riahi und Verena Altenberger © Robert Newald

Regisseur und Drehbuchautor Stefan Ruzowitzky und Schauspielerin Ursula Strauss hatten die Präsidentschaft von 2013 bis 2021 inne. Sie folgten auf Karl Markovics und Barbara Albert.

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Ursula Strauss und Stefan Ruzowitzky © Robert Newald

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Barbara Albert und Karl Markovics © Robert Newald